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„dass ich liebe, wo man hasst“

Magazin über den Märtyrer Richard Henkes erschienen
„dass ich liebe, wo man hasst“
„dass ich liebe, wo man hasst“
© "das zeichen"

„das zeichen“, die Monatszeitschrift der Pallottiner, widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Pallottinerpater Richard Henkes, der im Jahr 2019 seliggesprochen wird. Das hat Papst Franziskus vor knapp vier Wochen zur großen Freude von Pallottinern und der Diözese Limburg bekannt gegeben. Das Magazin kann ab sofort von Interessierten bestellt werden.

Das Heft, so der Chefredakteur Pater Alexander Holzbach, sei aber kein historischer Rückblick, sondern hole den „Märtyrer der Nächstenliebe“ in die Gegenwart: „Welche Botschaft haben Leben und Tod von P. Henkes für Christsein und Kirche von heute?“ Dieser Frage ist ein Autorenteam um Pater Hubert Lenz nachgegangen. Das Magazin könne so auch als ein Arbeitsheft benutzt werden, erklärt Holzbach.

Zu Wort kommt auch der Postulator des Seligsprechungsverfahrens Pater Manfred Probst mit einem Artikel über Lebensstationen Henkes‘. Auch sind das Verfahren selbst sowie Zeugenaussagen über Henkes Thema. Abgedruckt sind zudem Auszüge aus Briefen Henkes aus dem KZ Dachau. Darüber hinaus gibt es Gebete („Herr, mach mich zum Werkzeug Deines Friedens/ dass ich liebe, wo man hasst“), Lieder und Impulse für eine spirituelle Auseinandersetzung mit dem Glaubenszeugnis Henkes‘. Auch ein fiktives Gespräch mit Henkes über die Kirche von heute mit der Überschrift „Mehr als Du siehst“ ist Teil des Heftes.

Ab sofort können Hefte bestellt werden

Das Heft mit dem Titel „Mit allen Konsequenzen“ kann online (info@bistumweg-vallendarlimburg.de) oder telefonisch (0261-6402990) bestellt werden. Der Einzelpreis beträgt zwei Euro, für Gruppen gibt es Rabatte. Weitere Informationen, auch über weitere Veröffentlichungen und Medien, gibt es unter www.glaube-hat-zukunft.de.

Hintergrund: Richard Henkes

Der in Ruppach-Goldhausen geborene Richard Henkes wurde wegen einer regimekritischen Predigt von der Gestapo verhaftet. Im Konzentrationslager in Dachau ließ sich der Pallottinerpater freiwillig im Block 17 mit typhuskranken Menschen einschließen, um sich um sie zu kümmern. Nach zwei Monaten im Dienst der Nächstenliebe infizierte er sich und starb am 22. Februar 1945.

„das zeichen“ – für Spiritualität, Bildung und Lebensgestaltung aus dem Glauben

„das zeichen“ ist die Monatszeitschrift der Pallottiner. Sie richtet sich an Menschen, denen christliche Spiritualität wichtig ist und die etwas wissen wollen über die Botschaft der Bibel und das Leben in und mit der Kirche. Dabei gibt es Beiträge, lyrische Texte und Anregungen zum Gebet. Jede Ausgabe widmet sich einem ganz bestimmten Thema. Dabei spielt immer die gottes- und menschenfreundliche Spiritualität des heiligen Vinzenz Pallotti eine Rolle.