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Eine Stunde geschenkt!

Inklusion lebt von Begegnungen
Eine Stunde geschenkt!
Eine Stunde geschenkt!

„Eine Stunde Zeit für uns!“ – Diese Zeit wurde am 29. Oktober den Vereinen in Montabaur geschenkt. Und zwar haben die Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Wohnheims „Haus am Quendelberg“ zu einem lockeren Feierabend-Snack eingeladen.
Das Haus am Quendelberg in Montabaur bietet 24 Menschen mit Behinderung ein Zuhause und wurde im August 2017 eröffnet. Nach gut einem Jahr haben sich die Bewohner gut eingelebt und wollen in ihrer Freizeit Montabaur erleben.
Dieser Stunde Zeit sind etwa 30 Vereinsmitglieder, Kirchenvertreter und Bewohner gefolgt und sind bei Häppchen und Getränken rege in Kontakt gekommen.
Die Wanderausstellung „Inklusion – achtsam zusammen leben“, welche an diesem Abend im Wohnheim ausgestellt war, lud zudem zum Diskutieren und Hinterfragen im Umgang mit Menschen mit Behinderung ein.
Frau Hümmerich, Leiterin des Wohnheimes „Haus am Quendelber“ und Herr Heun, Referent der Projektstelle Inklusion im Bistum Limburg begrüßten die Gäste: „Inklusion lebt von Begegnungen! Wenn wir von Inklusion reden, funktioniert das nicht alleine. Wir müssen uns treffen, begegnen und in Kontakt bleiben, dann haben wir einen großen Schritt zur Inklusion gemeistert.“
Niedrigschwellig möchte das Wohnheim in Kooperation mit der Projektstelle Inklusion im Bistum Limburg Begegnungen ermöglichen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Diese eine Stunde Zeit wurde dankend angenommen und wird sicherlich auch nicht die letzte Stunde Zeit sein, die für Ehrenamt gespendet wird.